Carsten Stern Hamburg: Geschichte "Schwedenspeisung" Zeitzeugen Familienforschung

Seit über 40 Jahren betreibe ich Familienforschung - auf der Suche nach noch unbekannten Vorfahren, dem Ursprung der  Vorfahren, heutigen Nachkommen und besonders den Lebensumständen in früheren Zeiten. Ich bin Mitglied in der Genealogischen Gesellschaft Hamburg und  der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft Roter Adler sowie im Verein Computergenealogie.

Väterliche Linie:         stammt aus der Neumark. Frühester Vorfahre Stern ist der Mühlenmeister David Christlieb Stern, um 1793 in Altona/Kreis Ost-Sternberg, danach u.a in Radach und Dragebruch - nach seiner Herkunft  suche ich bislang vergeblich. Zweig Keusch aus Sorau/NL und Umgebung, Strech aus Jastrow und Umgebung. Ich bin Mitglied der Mailingliste Neumark. Dort und im online-Ortsfamilienbuch Arnswalde Friedeberg  sind nähere Angaben zu finden.

Mütterliche Linie:      stammt aus der Probstei, Tondern / Tønder, Sønderjylland und dem übrigen Dänemark. Der Zweig Schmiedemeister Steffen  stammt aus Krummbek/Probstei, ab 1800 Tondern, Lindorf aus Øster Lindet  und Madsen aus Møgeltønder und Umgebung und dem mittleren Jütland. Die  Steffen aus Krummbek, ihre Vorfahren und Nachkommen sind im Deutschen Familienarchiv Band 72 (1978) dokumentiert.

Die Linie meiner Frau:     stammt aus Dortmund und Soest und heißt Knop. Ein umfangreiches  "Knop-Archiv und -Datei" über viele deutsche Namensträger Knop  steht in der Genealogischen Gesellschaft Hamburg und ist seit der NS-Zeit bis 1950 erstellt worden. Ursprünglich aus der Uckermark und Bredow/Stettin stammt der Zweig Krause

Weitere Quellen  und Daten zu meinen Forschungsergebnissen  und den genannten Familien findet man in der Datenbank Gedbas des deutschen Genealogieservers des Vereins für Computergenealogie und bei Geneanet. Forschungsergebniss stelle ich von Zeit zu Zeit in Genwiki-Artikel ein.

Genealogische Veröffentlichungen sind auch als Buchform erschienen. 

Mit ISBN-Nummer ist 2011 erschienen:

Steffen smedjen i Tønder - Schmied Steffen in Tondern, 150 år smedjen i Tønder - en families historie, oder: 150 Jahre Geschichte einer Familie in Tondern - 1801 - 1948. Erschienen 2011, zweisprachig deutsch und dänisch, bei Books on Demand, Norderstedt, ISBN 978-3-8423-1950-9, Preis € 37,90. Zu beziehen über den Buchhandel und u. a. über amazon oder libri.

Fotos: Hinrich Steffen 1923 - Vestergade 30/Westerstraße 30 und og Kogade/Kuhstraße ca. 1880  und og 1976.                   Von der Zeit der napoleonischen Kriege bis kurz nach dem 2. Weltkrieg reicht die Geschichte der Steffen-Familie in Tondern, die hier erzählt wird. Das Buch berichtet vom Leben einer Handwerkerfamilie über vier Generationen im Übergangs- und Mischgebiet von deutsch und dänisch, über drei schleswigsche Kriege hinweg, in ein- und derselben Stadt in Schleswig, Deutschland und Dänemark,  und stellt so in einem Stadtgeschichte und Familienchronik  im Spiegel der schleswig-holsteinischen Geschichte von 150 Jahren dar.

Historien, som her bliver fortalt om Steffen-familien i Tønder, strækker sig fra tiden med Napoleonskrigerne til kort efter 2. verdenskrig. I fire generationer lever Steffen-familien i en og samme by Tønder, i det danske hertugdomme Slesvig, i det tyske Kejserrige, og igen i Danmark. De lever med det tyske og det danske sprog, med plattysk og sønderjysk. De oplever treårskrigen, de projsiske krige mod Danmark og må sende sønner i krig i 1914. Bogen er således en familiekrønike og Tønder bys historie gennem 150 år.

Ein kleiner Band Lebenserinnerungen von Hinrich Steffens Schwägerin Elise Madsen-Brandt ist 2013 erschienen: Kindheit und Jugend in Gammeldig, Østerby, Møgeltønder, Tondern - Barndom i Møgeltønder marsken - Elise Madsen-Brandt, erindringer 1849-1930, books on demand, Norderstedt, 92 Seiten, zweisprachig deutsch und dänisch, ISBN 978-3-73322-3756-2,  € 11,00, auch als e-book verfügbar. Über das Landleben im dänisch-königlichen Schleswig wird ausführlich erzählt, vom deutschsprachigen  Tondern und Reisen nach Ostpreußen mit ihrem ermländischen Ehemann berichtet sie anschaulich. Erinnerungen in deutsch und dänisch, ein bißchen Familienhistorie - ihren Großeltern Hans Hinrich Madsen und Christiane Petersen-Madsen-Linnet gehörte der Slotskro in Mogeltønder von 1806-1860, Stammtafeln und Volkszählungslisten. 

En lille bog med erindringer af Lise Madsen-Brandt, søster til Hinrich Steffens kone, er nu publiceret i 2013: Kindheit und Jugend in Gammeldig, Østerby, Møgeltønder Tondern - Barndom i Møgeltønder marsken - Elise Madsen-Brandt, erindringer 1849-1930, books on demand, Norderstedt, 92 sider, tosproget dansk og tysk, ISBN 978-3-7322-3756-2, tysk pris € 11,00, også som e-book. Hvad findes der? Lises erindringer fra 1849-1930, særligt hendes opvækst i Gammeldig og Østerby ved Møgeltønder, dengang endnu kongelige enklaver, men også hendes rejser med sin tyske mand til Østpreussen. En lidt slægtshstorie om Madsen-familien: Hendes farfar og farmor var ejerne af Møgeltønder slotskro i 50 år fra 1806 til 1860, og der findes slægtstavler og folketællingslister. 

Die Geschichte der Familie meines Großvaters Frederik Lindorf aus Øster Lindet  (zu preußischer Zeit: Osterlinnet, Kreis Hadersleben/ Haderslev, Nordschleswig) ist Gegenstand des Buches Lindorf aus Øster Lindet - eine Familienhistorie, dänisch: Lindorf fra Øster Lindet. Cardamina Verlag, 2015, 340 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Grafiken, Dokumenten aus dem Familienbestand,  ISBN 978-3-86424-287-8, Preis € 39,00. Wer wie Frederiks Vater nach Dänemarks verlorenem Krieg von 1864 im ehemaligen Herzogtum Schleswig von seinem Optionsrecht Gebrauch gemacht hatte, Däne zu bleiben, lebte fortan in Preußen für sich und seine Kinder mit minderen Rechten. Das Buch ist die Geschichte meines Großvaters als Däne unter preußischer Germanisierungspolitik (fortyskningen) und später über 40 Jahre lang als Preuße und Reisender für das schwedische  Konzernunternehmen  Alfa Laval Separator. Familienname, Verbreitung und Lebensverhältnisse der Familie Lindorf, die in Øster Lindet bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht, werden im Buch in den historischen Zusammenhang gestellt.

Eine Chronik des Familienzweiges Stern erscheint nach und nach in mehreren Teilen. Einige werden mit ISBN sein, andere nur für den Familiengebrauch.

Teil 1 - "Mutmaßungen über die Herkunft der Müllerfamilie Stern  in der Neumark um 1800" - ist 2012 bei books on demand GmbH, Norderstedt erschienen, ISBN 978-3-842-37786-8, Hardcover, € 20,90. Auf der Spur der Vorfahren als Müller in Ost-Brandenburg beschreibt das Buch Familienforschung in der Neumark und in Pommern. Kurz rezensiert ist es im Sedina Archiv 2012, 272 (Heft 1). Es ist ein Streifzug durch die Geschichte der Besiedlung des Warthebruchs und Netzebruchs, in Ost-Sternberg und in Dragebruch/Nm.: Berichte über die Häufung von Stern-Vorkommen im westlichen Kreis Neustettin um Bärwalde, über die Suche in Archiven in Deutschland und Polen und in Beständen der Mormonen, über die Suche nach Quellen von Sekundarliteratur, über Namensforschung und Vornamensforschung und den Pietismus in Pommern in Polzin und in Tempelburg, über die Ausbildung eines Müllers im 18. Jahrhundert und die Zunftordnung des Kreises Arnswalde.  Namensvorkommen, im Detail im OFB Arnswalde Friedeberg: Stern, Walter, Röhl, Schendel, Pruss. Auch wen die Geschichte der Familie Stern nicht interessiert, gewinnt ein Bild, wie vielfältig man auch heute noch über Familien im ehemals deutschen Osten forschen und zu Erkenntnissen kommen kann.

Teil 2  -  "Die Aufhebung des Mahlzwangs und die Zwangsversteigerung der Dragemühle - in Dragebruch/Kr. Friedeberg - Der Fall des Mühlenmeisters David Christlieb Stern"  ist mit diesem Sonderdruck als kleinem Ausschnitt aus der Familienchronik Stern des künftigen Teil 2 erschienen: 2012 bei books on demand, Norderstedt, ISBN 978-3-844-80336-5, Paperback, € 6,00. Das Buch berichtet von den vielen Eingaben, die der Vorfahre des Autors an den preußischen Staat richtete - wie andere Müller auch - um einen Wegfall oder eine Reduzierung der Pachten zu erreichen. Als 1810 in Preußen der Mahlzwang aufgehoben wurde, konnte fortan jedermann eine Mühle errichten, wo er wollte, und jeder Bauer war frei, mahlen zu lassen, wo er wollte und zu welchem Preis er das tun wollte. Zwei Akten des Amtes Driesen im neumärkischen Kreis Friedeberg  aus der Zeit von 1817 – 1835 beleuchten, in welche Existenznot die neue Gewerbefreiheit die alten eingesessenen Getreidemüller brachte.Das Buch beleuchtet schlaglichtartig den Einzelfall und pars pro toto das Schicksal  des Mühlenmeisters David Stern aus Dragebruch und zeigt auf, wie er und andere Müller der Gegend zu dieser Zeit an den Folgen der neuen Gewerbefreiheit bis zum Existenzverlust litten. Die Driesener Akten hat der Autor im Geheimen Staatsarchiv Berlin aus den früheren Merseburger Beständen ausfindig gemacht und den Inhalt für das Schicksal des Mühlenbetriebs in den wieder aufgefundenen Grundstücksakten der Dragemühle im Staatsarchiv Gorzow/Wlkp.  bestätigt gefunden. Dieser Sonderdruck zeigt daher an Hand von belegten Tatsachen, wie sich ein Hauptkonflikt der Mühlenrechtspraxis Anfang des 19. Jahrhunderts beim einzelnen Müller auswirken konnte.

Für den privaten Gebrauch sind als Teil 3 erschienen: Großvater und Vater - Otto Stern und Hans Stern und die Linie Keusch und der Teil 5 mit einer Biographie des Autors. 

Teil 6  -  "Quellenband zur Müllerfamilie Stern aus der Neumark" ist ein Kompendium der Urkunden, die sich zur Abstammung der Familienmitglieder in der Familie über das Ende des letzten Krieges hinweg erhalten haben. Es umfaßt den Zeitraum von 1790 bis 1870  im  Gebiet entlang Warthe und Netze im heutigen Polen sowie aus Jastrow und Sorau. Orts- und Personenregister. BOD Norderstedt, 2014, ISBN 978-3-7357-7580-1, 204 Seiten, Preis € 30,90. Das Buch soll eine Arbeitserleichterung sein und Teil der Sicherung des genealogischen Nachlasses.